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Teemischung

Kräutertees: Die sanfte Arznei

Der Einsatz von Arzneipflanzentees ist bei leichteren Alltagsbeschwerden, aber auch zur Unterstützung der ärztlichen Therapie geeignet. Geprüfte Qualität, der Sie vertrauen können Tees aus der Apotheke Brüning sind Arzneimittel. Aus diesem Grund wird Ihre Qualität in der Apotheke auch sorgfältig überwacht. Es dürfen nur Tees abgegeben werden, die den Anforderungen des deutschen Arzneibuchs entsprechen. Darin ist genau festgelegt, welche Pflanzenart als Ausgangsmaterial fürden jeweiligen Tee verwendet werden darf, wie die Höchstbelastung mit Pestiziden sein darf und welchen Wirkstoffgehalt der Tee mindestens haben muss. Unser Apothekenteam stellt Ihnen gerne einzelne Mischungen nach Ihren Wünschen oder nach vorgegebenem Rezept zusammen. Lassen Sie sich von uns auch in allen Fragen der Zubereitung und Anwendung, vor allem der individuellen Teemischungen, beraten.

Unser Apothekenteam - Expertenrat in Sachen Kräutertee:

Teezubereitung:
Wir können Ihnen sagen, ob Sie Ihren Tee als Aufguss, als Abkochung oder als Kaltauszug zubereiten müssen.

Dosierung:
Das Motto “Viel hilft viel” gilt bei Tee nicht. Magentees mit Bitterstoffpflanzen wie Enzian oder Tausendgüldenkraut zum Beispiel helfen gegen Appetitlosigkeit und Völlegefühl. Dazu muss der Tee richtig dosiert sein. Wird das Gebräu zu bitter, dann verdirbt es den Appetit, statt ihn anzuregen.

Dauer der Anwendung:
Manche Tees oder Teemischungen trinkt man regelmäßig, um Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Zum Beispiel können Frauen, die zu wiederkehrenden Blaseninfektionen neigen, dem Leiden durch eine Tasse Blasentee am Tag vorbeugen.

Die enthaltenen Arzneipflanzen führen zu einer besseren Durchspülung der Nieren. Allerdings darf ein solcher “Vorbeugungstee” keine Bärentraubenblätter und Wacholderbeeren enthalten. Diese beiden Arzneipflanzen, die im Akutfall gut helfen, sind nämlich für den Dauergebrauch nicht geeignet. Deshalb gilt ganz allgemein: Keine Anwendung von Arzneitees über mehr als vierzehn Tage ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Gegenanzeigen: Manche Tees sind für Schwangere nicht geeignet, z.B. Zubereitungen, die Aloe vera oder andere Pflanzen mit abführender Wirkung enthalten, erhöhen den Blutfluss im kleinen Becken und können so zu einer Frühgeburt führen.